Die e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg hat einen Siemens Vectron Dual Mode erworben, der am 15.06.2021 übernommen wird. Der Einsatz der 248 007 soll vor den Intermodalzügen Bremen – Hof – Neumarkt in der Oberpfalz erfolgen.
Vor ziemlich genau 13 Jahren, im April 2008, begann die Geschichte der e.g.o.o. im Unternehmensverbund des Windenergieanlagenherstellers ENERCON. Ursprünglich als Werksbahn gegründet, entwickelte sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem frei am Markt agierenden EVU, welches im überregionalen Gütertransport auf der Schiene tätig ist.
Die e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg testet vom 12.-19.03.2021 eine Lok des Typs Siemens Vectron Dual Mode. Die 248 004 kommt u.a. vor einem Chemiezug ab Wilhelmshaven, im Rangierdienst in Emden sowie vor einem Intermodalzugumlauf Dörpen – Ludwigshafen – Dörpen zum Einsatz.
Die e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg verdingt sich weiterhin auch im Spotgeschäft. Jüngst konnte dabei u.a. am 18./19.01.2021 im Nachtsprung ein Mineralölzug zwischen Wilhelmshaven und Hof absolviert werden.
Die jüngst von Enercon an die Firmengruppe Bettels verkaufte e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft mbH hat seit 01.01.2021 zwei neue Geschäftsführer:
Der bisherige Prokurist, Leiter Bahnbetrieb und örtlicher Betriebsleiter Alexander Haeckel ist mit kurzer Unterbrechung seit Januar 2014 im Unternehmen.
Zur e.g.o.o. ist zudem Christian Stavermann (37) zurückgekehrt. Vorausgegangen war eine halbjährige Tätigkeit als Vertriebsleiter bei der Hupac-Tochter ERS Railways GmbH. Stavermann war im Oktober 2013 nach zehn Jahren bei DB Schenker zur e.g.o.o. gewechselt. Dort übernahm er die Leitung des Vertriebs und des Verkehres – ab Januar 2017 mit Prokura.
Hans-Dieter Kettwig, CEO der langjährigen Muttergesellschaft Enercon und nach dem Ausscheiden von Ursula Vogt im Dezember 2019 alleiniger e.g.o.o.-Geschäftsführer, ging Ende 2020 in den Ruhestand.
Die von der Krise im Windenergiesektor stark betroffene Enercon-Tochter e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH hat einen weiteren Abgang im Management: Nach knapp sieben Jahren verlässt der Prokurist und aktuelle Leiter Verkehr, Christian Stavermann, das EVU. Stavermann hatte im Vertrieb das Unternehmen maßgeblich mit aufgebaut und das Drittgeschäft stark ausgebaut. Mit der einsetzenden Krise im Windenergiesekor hatte e.g.o.o.-Mutter Enercon die Verkehre des EVU nahezu auf Null heruntergefahren. Nachfolgend hatten zahlreiche Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.
Prokurist Alexander Haeckel wird die Geschäfte der e.g.o.o. weiter führen, Christina Wagner übernimmt die Vertriebstätigkeiten.
Das Fahrzeugwerk Bernard Krone hat gemeinsam mit der e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg den Transport von Lkw-Sattelaufliegern auf der Bahn getestet. Die Bahngesellschaft mit Sitz in Aurich auch die komplette Logistikkette inklusive aller notwendigen Zollformalitäten für den Kunden abgewickelt. Auf der ersten bzw. letzten Meile unterstützte dabei die Emsländische Eisenbahn (EEB), die Langstreckentraktion übernahm Rail Cargo Carrier.
Am 05.04.2019 erreichte der Testzug Werlte unter Nutzung der 2014-2017 sanierten Bahnstrecke über den Hümmeling. Die Entladung der in Dreierbündeln verladenen Auflieger-Fahrgestelle erfolgte auf der temporär gesperrten Kasernenstraße nahe des Werkes an einem Bahnübergang mit einem aus Dörpen entliehenen Reach Stacker.
Die Ladung stammt aus dem türkischen Krone-Werk in Tire und wurde in Triest auf die Bahn gebracht. Die Besonderheit an dem Transport war, dass die Trailerchassis mit Hilfe des ISU-Systems (Innovativer Sattelanhänger Umschlag) transportoptimiert verladen wurden, da die Ware an sich keine Bahnzulassung hat. Im Gegenzug transportierte der 32 Waggons lange Zug fertige Trailer nach Wels.