Alza Cargo hat die Traktion von Intermodalzügen Gdańsk/Gdynia – Szamotuły (bei Poznań) für Ost Sped Intermodal aufgenommen. Zum Einsatz kommen Loks des Typs Pesa Gama Marathon.
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Alza Cargo hat die Traktion von Intermodalzügen Gdańsk/Gdynia – Szamotuły (bei Poznań) für Ost Sped Intermodal aufgenommen. Zum Einsatz kommen Loks des Typs Pesa Gama Marathon.
CargoBeamer startet am 11.02.2025 die neue Linie Kornwestheim (DUSS) – Domodossola mit drei wöchentlichen Rundläufen. Die Traktion übernimmt SBB Cargo International.
Das Transport- und Logistikunternehmen Modalis ist mit dem Vorhaben vorerst gescheitert, in Fos-sur-Mer bei Marseille ein Intermodalterminal zu bauen. Das „Tonkin Terminal Multimodal“ ist seit dem Beginn im Jahr 2022 in der Planungsphase steckengeblieben. Der Fertigstellungstermin Ende 2024 verstrich, ohne dass sich die Hafenbehörde von Marseille (Grand Port Maritime de Marseille; GPMM) offiziell zur Entwicklung des Terminals verpflichtete.
Die verschiedenen Verwaltungsbehörden hätten ständig neue Auflagen auferlegt, und die geschätzten Investitionskosten haben sich auf mehr als 30 Mio. EUR fast verdoppelt.
Als potenzieller Kunde war Elengy, ein Spezialist für Flüssigerdgas (LNG), in Betracht gezogen worden. Dieser hat für sein Gelände jedoch schon ganz andere Pläne. So wurde im Juli 2024 der Beginn von Vorgesprächen über ein Projekt für ein kohlenstoffarmes Ammoniak-Importterminal am Standort Fos Tonkin bekanntgegeben. Das dortige LNG-Tankterminal Fos Tonkin von Elengy wurde 1972 in Betrieb genommen und soll bis 2028 in Betrieb bleiben.
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Das neue Projekt von Elengy stellt eine Investition von über 100 Mio. EUR dar, die Anlagen sollen voraussichtlich bis 2029 in Betrieb gehen und Empfangs- und Entladeeinrichtungen umfassen, um Schiffe aufzunehmen, die kohlenstoffarmes Ammoniak transportieren. Das Ammoniak würde dann in einem neuen Tank gelagert, der auf dem Gelände gebaut wird, auf dem sich derzeit ein ehemaliger LNG-Tank befindet, der bald abgebaut wird. Laderampen für Züge und Tanklastwagen sowie eine Pipeline würden das kohlenstoffarme Ammoniak vom Terminal aus verteilen. Dieses neue Importterminal soll die Dekarbonisierungsbemühungen der wasserstoffverbrauchenden Industrien in der Region unterstützen und zu einem wichtigen Hebel für die Energiewende in der Region werden.
Modalis hat aber das Vorhaben noch nicht ganz aufgegeben und daher die GPMM gebeten, einen anderen Standort zu finden.
Mit der Relation Paris – Genf hat SeaRail Shuttle seine zweite Intermodalrelation in bestehenden Einzelwagennetzen realisiert.
Das DUSS-Terminal Köln-Eifeltor wurde am 23.01.2025 um einen neuen Portalkran erweitert – damit ist der Standort nun das Größte der 23 DUSS-Terminals in ganz Deutschland.
Zudem werden weitere sechs bestehende Krane bis 2027 durch modernere Maschinen ersetzt, womit Köln zukünftig auch das leistungsstärkste DUSS-Terminal in Deutschland sein wird.
FRACHTbahn Traktion ist seit 21.01.2025 neuer Partner von Kombiverkehr auf der Relation Duisburg – Wels mit drei wöchentlichen Rundläufen. Zuvor hatte die Rail Cargo Group (RCG) die Züge gefahren,
Der polnische Intermodaloperateur Laude Smart Intermodal hat im November 2024 eine wöchentliche Verbindung Zamość – Sosnowiec – Oss aufgesetzt. Während der Zug in Polen in Eigentraktion umgesetzt wird zeichnet der Partner Rail Force One (RFO) für die Abwicklung in Deutschland und den Niederlanden zuständig.
Transportiert wird in westlicher Richtung vor allem Getreide und Stahlcoils, in der Gegenrichtung Stahlbrammen und Düngemittel. Zamość ist ein wichtiger Knotenpunkt bei Transporten in die / aus der Ukraine. Laude hatte bereits 2023 Züge mit ukrainischem Getreide nach Oss gefahren.
Am 17.12.2024 hat die serbische Güterbahn M-Rail erstmals einen Zug traktioniert. Dabei handelte es sich um einen Intermodalzug für METRANS. Neben dem Kombizugbetreiber sind auch der Automobillogistiker Milšped und der Mineralöllogistiker Railtrans International (RTI) an dem Joint Venture beteiligt.
Ein Video der Premierenleistung findet sich auf www.linkedin.com.
DP World hat im Januar zwei neue Intermodallinien aufgesetzt:
Die Traktion übernimmt der Hamburger Rail Service (hrs), der bereits seit Januar 2023 Hamburg und das DP World Terminal in Germersheim für den gleichen Betreiber auf Spotbasis verbindet.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) reagiert auf die steigende Nachfrage am Westbalkan und erhöht die Frequenz zwischen Belgrad (Container-Terminal NELT) und Rijeka (Adriatic Gate Container Terminal (AGCT)) auf zwei Rundläufe pro Woche. Die Abwicklung erfolgt in Eigentraktion durch die Sparte Rail Cargo Carrier.