Route Familiarization Trips in the Niedtal Valley

am 13. August fanden wieder Streckenkundefahrten zwischen Dillingen und Bouzonville statt, damit die Lokführer die Berechtigung behalten, falls irgendwann wirklich mal die SNCF mitspielen sollte und der Kalkzug durch das Niedtal fahren darf.

Europorte 4002 hält als Tfzf (D) 45250 Dillingen – Bouzonville in Hemmersdorf. Quelle: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?004,9415473

France: Prime Minister Announces the Elimination of Network Usage Fees for Freight Trains and the Creation of Three High-Speed Freight Corridors.

Der neue französische Premierminister Jean Castex besuchte am Montag (27.07.2020) die Plattform für den Kombinierten Verkehr in Bonneuil-sur-Marne im Departement Val-de-Marne. Dort kündigte er Maßnahmen für eine Wiederbelebung des Schienengüterverkehrs an, darunter ein temporärer Wegfall der Netznutzungsgebühren für Güterzüge und die Bildung dreier Fracht-Schnelltrassen. 

Begleitet wurde er von einer Ministerdelegation, bestehend aus der Ministerin für den ökologischen Übergang, Barbara Pompili, der Beigeordneten Ministerin für Wohnungswesen, Emmanuelle Wargon, dem Beigeordneten Minister für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, und dem Staatssekretär für Biodiversität, Bérangère Abba. Anwesend war auch SNCF-Chef Jean-Pierre Farandou.

Der Premierminister kündigte kostenlose Netznutzungsgebühren bis Ende 2020 und eine Halbierung im Jahr 2021 an. "Es gibt Gebühren für Zugtrassen und die Gleise, die Güterzüge benutzen. Wir haben beschlossen, dass diese Gebühren bis Ende 2020 kostenlos sein werden und dass im Jahr 2021 der Preis halbiert wird." Dies entspricht 63 Mio. EUR im Jahr 2020 und weitere 63 Mio. EUR im Jahr 2021. Dank dieser Anreize hofft der Staat, im Jahr 2021 20.000 Lastwagen weniger auf den Strassen zu sehen, was einer Reduktion der CO2-Emissionen um 425.000 t entspricht. 

Jean Castex präzisierte während seines Besuchs, dass er beabsichtige, den Kombinierten Verkehr weiter zu entwickeln. Die schon vorhandene Achse des Kombinierten Verkehrs ("autoroute ferroviaires") zwischen Perpignan und Rungis soll wiederhergestellt und auf Antwerpen - Barcelona verlängert werden. Zwischen Bayonne und Cherbourg sowie zwischen Sète und Calais werden neue Achsen geschaffen. "Wir müssen investieren. Dem kombinierten Verkehr gehört die Zukunft". 

Jean Castex äußerte sich auch zum Frühzug Perpignan - Rungis (train des primeurs), der früher jährlich rund 400.000 Tonnen Obst und Gemüse aus Südfrankreich zum Markt von Rungis transportierte, und innerhalb der Achse Antwerpen - Barcelona wiederbelebt werden soll: "Sie blicken auf einen Premierminister, der durch die Affäre des so genannten Frühzuges Perpignan - Rungis, über den in der nationalen Presse berichtet wurde, tief verletzt wurde. Es ist eine für die Bürger schwer verständliche Situation, in der diese Lastwagen auf den Straßen unterwegs sind."

WKZ, Quelle Regierung, Actu, L'Independent, La Depeche, Dernières Novelles d'Alsace

Juli 2020: Lizenzen

Die seit 2015 über eine EVU-Lizenz verfügende Compagnie de Traction et de Services Ferroviaires SASU (CTSF) erhielt nun auch ein Sicherheitszertifikat. Laufzeit 03.07.2020 bis 03.07.2025. Das Unternehmen ist mit gemieteten Vossloh G 1206 im Bauzugdienst tätig.

SNCF gruppiert die Gütergesellschaften neu

Am 10. Juni brachte Frédéric Delorme, seit dem 1. März 2020 Vorsitzender der Abteilung „Eisenbahn und multimodaler Güterverkehr“ (Transport Ferroviaire et Multimodal de Marchandises, TFMM), funktionsübergreifend die Unternehmensleiter der mit dem Güterverkehr beschäftigten Abteilungen zusammen, um sich über seine strategischen Ausrichtungen und die neue Organisation seines Exekutivausschusses auszutauschen.

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Die strategische Vision von TFMM, die von Fréderic Delorme vorgestellt und vom neuen Exekutivausschuss unterstützt wird, basiert auf drei Hauptachsen:
• Konsolidierung von Fret SNCF mit Mutualisierung des Waggongruppierungssystems (Kapazitätsmanagement und Einzelwagen), um neue Verkehre durch die Entwicklung der Zusammenarbeit mit anderen historischen europäischen Unternehmen zu bilden.
• Überarbeitung des Geschäftsmodells der Rollenden Landstraßen, um ihre langfristige Lebensfähigkeit in Frankreich und ihren Ausbau in Europa sicherzustellen.
• Unterstützunf des European Green Deal durch eine Strategie der profitablen Entwicklung der Marken Captrain, Forwardis und Naviland Cargo.

Um diese Strategie zu unterstützen, wird die Struktur der TFMM bis Ende des Jahres umgebaut:
• Die Schaffung einer Untereinheit Rail Logistics Europe
• Zugehörigkeit der VIIA zur Muttermarke SNCF und Bekräftigung des allgemeinen Interesses an den Aktivitäten der Rollenden Landstraßen
• Integration des VFLI in das Captrain-Netz und Umbenennung in Captrain France

„Wir sind eine mächtige Gruppe auf dem europäischen Schienengüterverkehrsmarkt, die Nummer 2 in Bezug auf das Transportvolumen. Wir haben ein gemeinsames Schicksal, das eine größere Transversalität und Zusammenarbeit erfordert, um einen Mehrwert für alle zu schaffen“, sagt Frédéric Delorme, Vorsitzender der TFMM

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Der Exekutivausschuss unter Frédéric Delorme besteht aus:

• Jérôme Leborgne, als Generaldirektor von Fret SNCF,
• Nicholas Giraud, als Direktor für Wirtschaft und internationale Entwicklung von Rail Logistics Europe. Innerhalb von Rail Logistics Europe übernimmt Stéphane Derlincourt den Vorsitz von VFLI (ab 1. Juli) als Nachfolger von Alain Ribat, der zu Transilien wechselt. Stéphane Derlincourt wird die Umwandlung von VFLI in Captrain France leiten.
• Charles Puech d’Alissac für den Kombinierten Verkehr einschließlich Naviland Cargo und Rollende Landstraße (Autoroutes ferroviaires). Er wurde zum Vorsitzenden der VIIA ernannt und tritt die Nachfolge von Thierry Le Guilloux an, der für die Handelsmissionen von Frédéric Delorme zuständig ist.

Für funktionsübergreifende Aufgaben innerhalb des Exekutivausschusses sind zuständig:

• Nicolas Gindt für Strategie (ab 1. September),
• Tristan Rouzès für Leistung und Transformation (zum 1. Juli),
• Laure Paillet für Finanzen bei TFMM und Fret SNCF (zum 1. Juli),
• Cécile Gourdon im Talentmanagement bei TFMM (zum 1. Juli), bleibt aber weiterhin Personaldirektorin bei Fret SNCF,
• Bertrand Bertrand Minary in der Abteilung Industrie und Innovation (zum 1. Juli),
• Anne-Laure Demory in der Kommunikationsabteilung von TFMM und Fret SNCF (ab 1. September).

Wie das „Magazin des Einflusses und der Macht“, La Lettre A, berichtet, besteht die Herausforderung für Frédéric Delorme nun darin, den hohen Erwartungen der Politik und der öffentlichen Meinung gerecht zu werden. Der rückläufige Schienengüterverkehr muss im Kampf gegen die globale Erwärmung zu einer glaubwürdigen Alternative zum Lkw werden.

Delorme will vor allem dem internen Wettbewerb zwischen dem historischen Fret SNCF und dem neueren VFLI ein Ende setzen. Die beiden Schwestergesellschaften haben sich gelegentlich bei Ausschreibungen auf den Traktionsmärkten für Industriezüge oder Betreiber des kombinierten Verkehrs gegenüber gestanden. Einerseits sollen VFLI und das Netz der verschiedenen ausländischen Captrain-Tochtergesellschaften (Deutschland, Italien, Benelux usw.) enger zusammenarbeiten, um grenzüberschreitende Züge im Bereich des kombinierten Verkehrs und des neuen Verkehrs anzuziehen. Auf der anderen Seite wird ein Waffenstillstand mit der Deutschen Bahn (DB) angestrebt: Frédéric Delorme will der Zusammenarbeit zwischen Fret SNCF und DB Cargo im internationalen Verkehr Vorrang einräumen.

Captrain fährt Schutzausrüstung

Captrain, ein Unternehmen der französischen SNCF-Logistic-Gruppe, übernimmt diese Woche einen mit Schutzausrüstung gefüllten Güterzug an der polnischen und deutschen Grenze. Der Güterzug verließ am 4. Juni 2020 die Stadt Nanchang im Südosten Chinas (Provinz Jiangxi) Richtung Paris. Auf seinem Weg legt der Zug 11.920 Kilometer zurück und durchquert sieben Länder. Nach 20 Tagen werden die 41 40′-Container, gefüllt mit chirurgischen Masken, Kitteln, Handschuhen und weiteren Hygieneartikeln in Paris ankommen.

Auftraggeber des Transportes ist das Unternehmen BIFP, das Produkte der französischen Marke Hygial vertreibt. Das Unternehmen FORWARDIS – ein auf Schienengüterverkehr spezialisierter Spediteur der SNCF-Gruppe – gewährleistet die Verbindung. An der polnischen Grenze zu Weißrussland wird der Zug von dem Eisenbahnverkehrsunternehmen Captrain Polska am Freitag, 19. Juni übernommen. In Deutschland übernehmen den Transport ab Samstag, 20. Juni die Captrain Unternehmen, ITL Eisenbahngesellschaft sowie die Captrain Deutschland CargoWest (CCW). Die Waggons stellt übrigens das CLIP-Terminal in Polen.

Europorte und K+S verlängern

Europorte France (EPF) und die K+S-Gruppe führen ihre Zusammenarbeit drei Jahre weiter. Ausgehend vom K+S-Standort in Wittenheim im Elsaß fährt die Güterbahn Kaliumchlorid zu 40 Zielen in drei Regionen. Erbracht werden 4-5 wöchentliche Umläufe seit Januar 2016.

https://twitter.com/FretFerroviaire/status/1271109858775924736/

RBS

EPF und K+S: Kali-Vertrag verlängert
Kali Europorte France (EPF ) und der
Kaliproduzent K+S haben den Vertrag
über den Transport von Fertigdünger
und Produkten zur weiteren Verarbeitung
um drei Jahre verlängert. Europorte
France fährt seit 2016 für K+S.
Der Vertrag umfasst drei Arten von
Verkehren, gab Simon Caby, EPF-Key Account
Manager, gegenüber Rail Business
an:
■■ Shuttle-Züge: Vier- bis fünfmal pro
Woche zwischen K+S Standorten in
Deutschland (Standorte Neuhof, Heringen
und Hattorf bzw. Bahnhöfe Neuhof,
Heringen und Heimboldshausen) und
K+S Werk in Frankreich (Standort Wittenheim,
Bahnhof Richwiller);
■■ Kunden-Züge: Ein- bis dreimal pro
Woche zwischen K+S Standorten in
Deutschland oder dem K+S Werk in
Frankreich und den K+S Kunden in
Frankreich. Dafür gibt es mit Ost-, Westund
Südfrankreich drei spezifische Kundengebiete
in Frankreich;
■■ Spot-Züge: Gelegenheitsverkehr für
komplexe Lieferungen. Ebenfalls zwischen
K+S Standorten in Deutschland
oder zwischen dem K+S Werk in Frankreich
und den K+S Kunden in Frankreich.
DB Cargo ist der Partner in Deutschland.
Die Übergabe erfolgt an der
deutsch-französischen Grenze in Kehl/
Hausbergen.
Laut Caby hat Europorte seit 2016
rund 1 Mio. t für K+S gefahren. Durchschnittlich
produziert EPF für K+S 230
Züge pro Jahr, mit jeweils rund 1000 t/
Zug. RB 6.7.20 (dr)

Licenses: June 2020

EP Cargo a.s. has now received a license for Hungary, in addition to safety certificates in the Czech Republic, Slovakia, and Poland. Valid from June 5, 2020, to October 12, 2020. The short validity period is due to the uniform expiration date for all of the company’s certificates.

Operail Finland Oy had only received its railway operator license in May 2020; now it has been granted the single safety certificate for Finland—valid from June 1, 2020, through May 31, 2025.

The French company Transifer SAS has been granted a license extension in the form of a single safety certificate valid from June 3, 2020, through June 3, 2025.

In addition to Hungary, Slovakia, the Czech Republic, Croatia, and Romania, the CER Cargo Group can also operate its own services in Austria. CER Hungary Zrt. was granted a Part B safety certificate for the network there, valid from June 3, 2020, to November 30, 2021.

Shortly before its expiration on July 1, the safety certificate (Part A) of the Swedish company ProTrain Trafik AB was renewed. The new validity period is from June 5, 2020, to June 4, 2025.

Metrans Rail (Deutschland) GmbH (MTRD), based in Leipzig, received a safety certificate (Parts A and B) valid from June 5, 2020, through June 4, 2025, for rail freight transport in Germany.

Following Track Tec Rail in April 2020, the safety certificate—Parts A and B for Poland—for the sister company Track Tec Logistics Sp. z o.o. was also extended ahead of schedule. The new validity period is from June 29, 2020, to June 29, 2025.

Shortly before its safety certificate was set to expire, ferrotract SAS received a single safety certificate for France—valid from June 19, 2020, through June 19, 2025.

DB Cargo Polska SA may continue to operate under its own license. The Part A+B safety certificates have been renewed and are now valid from June 12, 2020, through June 12, 2025.

The Hungarian company Komplex Rail Kft. now holds a license for Slovakia, in addition to those it already holds for Hungary and the Czech Republic. The safety certificate is valid from June 15, 2020, through March 29, 2021.

Crossrail Benelux NV's safety certificates have been extended by two years: The A certificate is now valid through October 19, 2022, and the B certificate through April 9, 2023.

The newly established company EVM Rail S.r.l. has received a single safety certificate for Italy, valid from June 29, 2020, through June 28, 2025.

The Lithuanian railway company AB LG Cargo received a B certificate for Poland—valid from June 23, 2020, to June 23, 2025.

Shortly before the A certificate expired, Pol-Miedź Trans Sp. z o.o. received new licenses for Poland. The A and B certificates are valid from June 5, 2020, through June 5, 2025.

The A certificate held by the Polish freight railway Torpol SA since 2015 has been renewed. The new validity period is from June 12, 2020, to June 12, 2025.

The license held by duisport rail GmbH for the Netherlands has also been extended. However, instead of a B certificate, the company now holds an ERA SSC valid from June 23, 2020, to June 22, 2025, covering the entire network except for the HSL Süd. “Compared to the exclusively national option, this wasn’t exactly ‘cheap,’ so it would be nice if we could recoup the costs through corresponding operations. But it will essentially serve as a ‘better backup,’ since we’d prefer not to compete with any of our partners in or around Duisburg whenever possible.” Railexperts operates the control center for duisport rail in the Netherlands.

SAFETY CERTIFICATE – PART B
Safety Certificate confirming acceptance of the provisions adopted by the railway undertaking
to meet specific requirements necessary for safe operation on the relevant network in accordance
with Directive 2004/49/EC and applicable national legislation – Part B
Certificate – Part A

CZ1220200017
EU IDENTIFICATION NUMBER CZ1220200017

  1. CERTIFIED RAILWAY UNDERTAKING
    Legal name: WYNX Pool s.r.o.
    Railway undertaking name: WYNX Pool s.r.o. Acronym: WYNX
    National registration number: 07995911 VAT No.: CZ07995911
  2. CERTIFICATE ISSUING ORGANIZATION
    Organization: Rail Authority
    Country: Czech Republic
  3. CERTIFICATE INFORMATION
    This is a
  • new certificate Check
  • renewed certificate Check
  • update/amend certificate Check
    EU Identification Number
    of the previous certificate:
    Valid from: 6/1/2020 to: 5/31/2025

Erster Zug China – Paris

The first train from Nanchang to Paris organised by Forwardis started today! This Thursday, June 4, 2020, a train of 41 wagons left Nanchang central station (China) for a journey of 11.920 kilometres through 7 countries, in the direction of Paris. This is the first time that such a train will complete this route. After 20 days of travel, it will deliver the cargo, which contains in its 35 containers: 40 million surgical masks, equipment for hospital staff, gloves, water-soluble bags, contactless gel dispensers, etc. Forwardis, who is already present in different Eurasian rail traffics, has committed to ensure the connection from Nanchang to Paris within 20 days. The rail solution is more efficient in terms of costs and carrying capacity. With the equivalent of six cargo planes in a single train, the cost of rail transport for a mask is 30 times cheaper than that of the air transport (€ 0.01 versus € 0.30). Train’s carbon footprint is also 15 times better than that of the plane . The duration of the train journey is approximately half as long as by sea. THANK YOU to Xavier Wanderpepen and Yenu He from Team Forwardis GmbH for your great efforts during the last weeks to make this train happen! Find more info here: https://lnkd.in/eDxPdiT

http://www.forwardis.com/index.php/en/news-en/#fw10-news-1877

RégioRail gibt class 66 an ECR zurück

Die französische Güterbahn RégioRail hat im Mai 2020 zahlreiche class 66 an die DB-Tochter Euro Cargo Rail (ECR) retourniert. Ausschlaggebend waren der Ausstieg von RegioRail bei Ouest Rail Ende 2019 (Gestellung neun Loks) sowie der Ersatz der beiden, selbst genutzten Maschinen durch JT42CWRM von Beacon Rail Leasing (BRLL).