ISS und RAIL SPACE desinfizieren

  • Gemeinsam mit RAIL SPACE sichert ISS Österreich den nationalen Schienenverkehr für Personen und Güter
  • Desinfektion und Dekontamination für Aufrechterhaltung des öffentlichen Transports und der Versorgung unerlässlich
  • Bündelung der Kompetenzen als wichtige Säule im Kampf gegen das Coronavirus

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus bringt viele Bereiche des öffentlichen Lebens zum Stillstand. Gerade in dieser Krisenzeit zeigt sich, dass der Schienenverkehr eine Schlüsselrolle im Wirtschaftssystem zur Aufrechterhaltung der Versorgung und der Mobilität der Bevölkerung einnimmt: Neben regelmäßigem Nachschub an lebensnotwendigen Gütern ist der sichere Schienenverkehr für jene Menschen von höchster Relevanz, die damit notwendige Besorgungen erledigen oder zur Arbeit fahren.


TX Logistik_Reinigung

Kooperation: Gemeinsam im Kampf gegen das Coronavirus auf Schienen 

Seit Ende März kooperiert ISS, die Nummer 1 am Markt für Facility Services, mit der Firma RAIL SPACE. Als Beratungsunternehmen für die nationale und internationale Eisenbahn-Branche organisiert RAIL SPACE die Desinfektion von Zügen und Triebfahrzeugen, die sowohl für den Güter- als auch Personenverkehr eingesetzt werden. Um den bestmöglichen Standard im nationalen und internationalen Schienenverkehr garantieren zu können, werden zertifizierte und eigens geschulte Reinigungskräfte von ISS, das Dekontaminations-Team, eingesetzt.

Erich Steinreiber, CEO von ISS Österreich, zur Zusammenarbeit: „Unsere oberste Prämisse lautet: wir machen bei Sicherheit und Sauberkeit keine Kompromisse! Wir wollen aktiv die Gesellschaft unterstützen – sei es im Sinne der Aufrechterhaltung der sicheren Mobilität oder auch durch die Anlieferung von Gütern. Deshalb bündeln wir ab sofort unsere Kompetenzen mit RAIL SPACE. In einer gemeinsamen Allianz sorgen wir dafür, dass Österreichs Züge frei von Viren sind.“

Erste Triebfahrzeuge wurden in Kufstein, Salzburg, Wien sowie im Grenzbahnhof Hegyeshalom (Ungarn) bereits ordnungsgemäß gereinigt und desinfiziert. Namhafte Unternehmen der Branche – wie EccoRail, LTE group, Raaberbahn Cargo, RTB Cargo Austria GmbH, TX Logistik AG oder die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH – setzen bereits auf die gemeinsame Leistung von RAIL SPACE und ISS.

Desinfektion als Schutz der Mobilität und Gesundheit unerlässlich

Die ordnungsgemäße Desinfektion und Dekontamination ist für Aufrechterhaltung des öffentlichen Transports und der Versorgung Grundvoraussetzung: „Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Dienstleistungen auf ganz Österreich und hier vor allem auf stark frequentierte Grenzbahnhöfe auszuweiten. Dies ist besonders wichtig, um die weitere Verbreitung bzw. Einschleppung des Virus in unser Land zu verhindern“, so die beiden Geschäftsführer von RAIL SPACE, Thomas Moik und Edmund Wizany über die gemeinsamen Zukunftspläne mit ISS. Auch für Mitarbeiter wird damit ein geschütztes Arbeitsumfeld geboten und Jobs in dieser schwierigen Zeit gesichert. „Wir sehen unsere gemeinsamen Bemühungen als wichtige Säule im Kampf gegen das Coronavirus. Denn gerade jetzt ist der Schutz der Gesundheit der gesamten Gesellschaft unerlässlich“, sind sich die drei Geschäftsführer einig.

Niederlande: Corona-Maßnahmen verlängert

https://www.prorail.nl/nieuws/coronamaatregelen-op-het-spoor-worden-verlengd

https://www.prorail.nl/sites/default/files/protocol27samenveiligdoorwerken27.pdf


Niederlande: Corona-Maßnahmen im Schienennetz werden verlängert

Der niederländische Premierminister Mark Rutte kündigte auf einer Pressekonferenz am Dienstag (31.03.2020) an, dass die nationalen Corona-Maßnahmen bis mindestens 28. April verlängert werden. Die Maßnahmen werden auch auf die Eisenbahn ausgeweitet. Der Infrastrukturverwalter ProRail hat aufgelistet, was dies für den gesamten Eisenbahnsektor bedeutet.

Passagierverkehr weiterhin nach Sonderfahrplänen

Alle Betreiber des Schienenpersonenverkehrs verlängern in Zusammenarbeit mit ProRail die bereits laufenden Sonderfahrpläne bis auf weiteres. Auf diese Weise können Menschen mit einem lebenswichtigen Beruf oder Menschen, die aus einem anderen Grund gezwungen sind zu reisen, weiterhin öffentliche Verkehrsmittel benutzen. ProRail rät Reisenden, sich gut auf die Reise vorzubereiten und den Reiseplaner kurz vor der Abreise zu überprüfen. Am Bahnhof und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Abstand von 1,5 m einzuhalten.

Gütertransport mit Vorrang

Derzeit gibt ProRail den Güterzügen auf der Strecke Vorrang vor den Personenzügen, damit sie so schnell wie möglich ihr Ziel erreichen können. Der Schienengüterverkehr ist unerlässlich, wenn Supermärkte, Apotheken und Krankenhäuser u.a. weiterhin in ganz Europa beliefert werden sollen. Deshalb fahren die Güterzüge weiterhin mit Höchstgeschwindigkeit. Ein Güterzug hält etwa fünfzig bis achtzig Lastwagen von der Straße fern.

Aufgrund einiger infrastruktureller Störungen in den Rangierbahnhöfen können die Güterzüge aber nicht überall wie gewünscht fahren. Diese Störungen sollen so schnell wie möglich behoben werden.

ProRail-Betriebsleitzentrale erweitert Sonderfahrplan im System

Wenn es keine Zwischenfälle auf der Strecke gibt, fahren die Züge in den Niederlanden über ein automatisches Verkehrsleitsystem. Dazu werden auch die geänderten Fahrpläne aller Bahngesellschaften in das System eingepflegt.

An den zwölf Verkehrsleitstationen im ganzen Land und in der Betriebsleitzentrale der Bahn (Operationeel Controle Centrum Rail, OCCR) in Utrecht arbeiten die Zugführer weiterhin nach den Regeln für Öffentliche Gesundheit (Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu, RIVM). Dort überwachen sie den laufenden Zugverkehr und handeln bei Zwischenfällen manuell, um den Zugverkehr so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Die Betriebsleitzentrale Infra (Operationeel Besturingscentrum Infra, OBI) von ProRail, zu der Spezialisten gehören, die sich mit Störungen auf der Strecke und im Tunnel befassen, arbeitet in zwei getrennten Gruppen in Utrecht und Amersfoort, um das Risiko zu vermeiden, die Kontinuität der Kontrolle zu gefährden, falls  zu viele Spezialisten krank werden.

Auch die Vorfallmanager von ProRail arbeiten weiterhin nach den RIVM-Richtlinien. Sie ergreifen Maßnahmen bei Zwischenfällen auf der Strecke, wie z.B. Entgleisungen und Kollisionen, und sind für die Evakuierung von Fahrgästen in stehengebliebenen Zügen verantwortlich. Einige der Vorfallmanager sind auch Sonderermittler (buitengewoon opsporingsambtenaar, BOA), die Durchsetzungsmaßnahmen ausführen können, wie z.B. die Überprüfung der Einhaltung der Verkehrsregeln an Bahnübergängen.

Die Wartungsarbeiten an der Strecke gehen weiter

Kein Zug kann ohne Instandhaltung der Strecke fahren. Deshalb arbeiten auch die Eisenbahnunternehmen hart daran, dass Menschen mit einem wichtigen Beruf den Zug erreichen können und dass die Güterzüge weiterhin Supermärkte, Apotheken und Krankenhäuser beliefern können. Bei der Durchführung dieser Arbeit folgen die Auftragnehmer dem Protokoll "Sichere Zusammenarbeit" (Samen veilig doorwerken), das vom Ministerium für Infrastruktur und öffentliche Arbeiten und vom Ministerium für Inneres und Beziehungen des Königreichs verabschiedet wurde.
ProRail zieht derzeit eine Bilanz über die Auswirkungen der nationalen Ausdehnung der Maßnahmen auf die in der kommenden Zeit geplanten Arbeiten an den Eisenbahnen.

WKZ, Quelle ProRail


 
Mit freundlichen Gruessen
Wolfgang Kieslich

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EBS schiebt über Blankenheimer Rampe

> ab 01.04.2020 bietet die EBS Schiebeleistungen über die „Blankenheimer
> Rampe“ an. Somit können je nach Zuglok 3.000 to über den Berg gefahren
> werden…

Planmäßig eine 232…kann aber auch mal ein E-Lok sein…wir fahren oft Rottleberode. Eigentlich wollen wir die 232 in Sangerhausen stationieren und etwas besser auslasten. Bin mal gespannt, wie der Bedarf ist.

Bis zur Elektrifizierung wurden Güterzüge auf den Anstiegen auf beiden Seiten des Blankenheimer Tunnels (Blankenheimer Rampe oder Riestedter Rampe) nachgeschoben. Dazu waren im Bahnbetriebswerk Röblingen am See 120 Jahre lang Lokomotiven stationiert.

BNetzA genehmigt Trassenentgelte

Die Bundesnetzagentur hat am 31.03.2020 die Entgelte der DB Netz AG für die Nutzung von Zugtrassen (Trassenentgelte) in der Netzfahrplanperiode 2020/2021 genehmigt.

Entgelterhöhungen im Nahverkehr, Absenkungen im Fern- und Güterverkehr

Bei den Trassenentgelten im Schienenpersonennahverkehr hat die Bundesnetzagentur die durch die DB Netz AG vorgelegten Entgelte für 2021 gegenüber dem Antrag und auf Grund-lage der erhöhten Mittel für den öffentlichen Personenverkehr um rund drei Prozent angehoben.

Die Entgelte im Schienenpersonenfernverkehr wurden gegenüber dem Genehmigungsantrag im Schnitt um rund fünf Prozent abgesenkt. Grund für die Absenkung ist insbesondere, dass die Mehreinnahmen des Nahverkehrs durch eine entsprechende Absenkung der Entgelte im Fern- und Güterverkehr zu kompensieren waren. Darüber hinaus hat die Bundesnetzagentur die Entgelte in dem insbesondere von Markteinsteigern genutzten Segment „Punkt-zu-Punkt“ zusätzlich deutlich reduziert.

Die Entgelte im Schienengüterverkehr wurden gegenüber dem Genehmigungsantrag im Schnitt um rund acht Prozent abgesenkt. Neben dem kompensatorischen Effekt aus den erhöhten Entgelten für den Nahverkehr hat die Bundesnetzagentur darüber hinaus – wie bereits in den Vorjahren – das Entgelt im Marktsegment „Standard“ gegenüber dem Genehmigungsantrag der DB Netz AG reduziert.

Genehmigung mit Vorbehalt

Die Bundesnetzagentur hat die Genehmigung mit einem Widerrufsvorbehalt versehen.

Die Trassenentgelte für den Schienenpersonennahverkehr waren wegen einer gesetzlichen Kopplung an die in diesem Jahr deutlich aufgestockten Mittel für den öffentlichen Nahverkehr mit einer substantiellen Erhöhung zu genehmigen. Die Bundesregierung hatte jedoch im Zuge der Mittelaufstockung angekündigt, die gesetzliche Kopplung in einem späteren Schritt dahingehend anpassen zu wollen, dass die Mittelaufstockung nicht erhöhend auf die Entgelte des Schienenpersonennahverkehrs wirken solle.

Der Widerrufsvorbehalt regelt, dass im Falle einer gesetzlichen Anpassung die nun genehmigten Entgelte aufgehoben und neu bestimmt werden können.

Regelungen gelten ab dem 13. Dezember 2020

Die genehmigten Entgelte sind, soweit bis dahin kein Widerruf mit Neufestlegung erfolgt ist, für den nächsten Netzfahrplan zu Grunde zu legen. Das Netzfahrplanjahr 2020/2021 beginnt am 13. Dezember 2020. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Entgelte noch nach dem bisherigen Trassenpreissystem abgerechnet.

Die Entscheidung der Beschlusskammer ist noch nicht bestandskräftig.

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/20200331_Trassenentgelte.html?nn=265778

SRS 232 088 wieder in Dienst

Nach 10,5 Monaten in den Hallen des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerks „Hermann Matern“ in Cottbus konnte heute unsere 232 088 nach erfolgter Hauptuntersuchung und Aufarbeitung übergeben werden. Die Lokomotive steht uns somit wieder für die nächsten 8 Jahre zur Verfügung. Um dem historischen Anspruch gerecht zu werden, haben wir die Lok natürlich (entgegen unseres Werbegags) im historischen Farbkleid neu lackiert und auch die Zugheizung wieder einsatzfähig gemacht, womit die Lokomotive auch in Zukunft für Reisezügen eingesetzt werden kann.

Gleichzeitig wird vermutlich mit der 232 088 in Cottbus eine Seite des Geschichtsbuchs der 50 jährigen Lokomotivgeschichte der V300 zu Ende gehen, denn der Kolomna 5D49 dieser Lok war wahrscheinlich der letzte im Werk komplett ausgearbeitete 5D49 Motor, da die DB AG keine weiteren 232 für die Hauptuntersuchung plant.

Weiter Skinest Rail 232 413 da

Poznań & Duisburg verbunden

Clip Group together with Duisport and PKP Cargo launches a regular train from Poland to Germany transporting semi-trailers 3 times a week. In response to the growing administrative restrictions on international road transport and the increasing costs this kind of transport, in the coming days Clip Intermodal, Duisport Agency together with PKP Cargo S.A. start intermodal rail shuttle on the Poznań – Duisburg route. Technically, the connection will be ready to start on 01/04/2020, but will be launched as orders arrive. Currently planned connection frequency is 3 times a week, but in the case of high interest we are able to increase the number of connections to the daily service very quickly. The planned composition of the wagons will allow not only intermodal units to be transported, but also so-called semi-trailers. standard using the CargoBeamer system. The transit time by train between Poznań and Duisburg is only 14 hours. The capacity of each train is 36 semi-trailers or 45-foot containers, which will allow unloading roads by more than 10,000 trailers per year and avoid CO2 emissions in the amount of about 15,000 tons. An additional benefit in intermodal transport is the possibility of loading up to 26t of goods onto a single semi-trailer. I

https://www.linkedin.com/posts/clip-logistics-sp-z-o-o-_clip-group-together-with-duisport-and-pkp-activity-6649265046818037760-frGF/

Railcare T betreibt Notfalldienst in Borlänge

https://www.railcare.se/en/release/railcare-signs-a-3-year-contract-with-2-option-years-for-the-recovery-of-railway-vehicles-worth-sek-22-million/

https://www.railcare.se/release/railcare-tecknar-3-arskontrakt-med-2-optionsars-for-rojning-av-jarnvagsfordon-om-cirka-22-msek/




Schweden: Railcare betreibt Notfalldienst in Borlänge

Der Eisenbahnspezialist Railcare hat im schwedischen Borlänge einen Dreijahresvertrag über die Bergung von Eisenbahnfahrzeugen für rund 22 Mio. SEK (2 Mio. EUR) unterzeichnet. Der Kunde ist Trafikverket, die schwedische Verkehrsbehörde, und der Vertrag soll am 26.10.2020 in Kraft treten und hat eine Laufzeit von drei Jahren mit zwei Optionsjahren.

Railcare wird eine Standby-Lokomotive zusammen mit Personal bereitstellen, das an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr für Abrufe zur Verfügung stehen wird.

"Es ist wieder einmal großartig zu sehen, wie es unserem Transportsegment gelungen ist, einen Vertrag zu erhalten, der über einen langen Zeitraum läuft und uns eine gute Basis für das ganze Jahr bietet. Ich bin stolz darauf, dass Trafikverket uns als Lieferanten für den kommenden Dreijahreszeitraum ausgewählt hat. Der Vertrag schafft auch eine neue Art von Geschäft für Railcare T, was ich großartig finde", sagt Daniel Öholm, CEO von Railcare Group AB.

https://www.railcare.se/release/railcare-tecknar-3-arskontrakt-med-2-optionsars-for-rojning-av-jarnvagsfordon-om-cirka-22-msek/

Rossberger Kieszug mit ER 20

Die Kiestransporte Roßberg (Ernst Marschall Kies- und Schotterwerke) – Kressbronn sind nach der Winterpause wieder angelaufen. Am 27.03.2020 erfolgte die Zuführung der eingesetzten Fal-Wagen aus Moers mit 223 157 (Siemens ER 20) der Rail Cargo Carrier – Germany. Die Lok ist seit dieser Saison an die Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG vermietet, die die Kieszüge im Auftrag der RCC-Schwester Rail Cargo Logistics – Germany GmbH (RCL) fahrt.

IGE traktioniert die Leistungen seit April 2017 – in den vorherigen Jahren mit TRAXX DE des Vermieters Macquarie European Rail (MER). Da die RCC massive Leistungseinbußen im Automobilverkehr erlitten hat wurden die dort einsetzten vier ER 20 frei und wanderten in andere Verkehre ab.

Roßberger Kieszug auf Abwegen...
https://www.flickr.com/photos/166658167@N06/49705240867/

Stahlverkehre zu DB Cargo abgewandert

Ab 01.04.2020 ist DB Cargo neuer Betreiber von Coiltransporten zwischen dem voestalpine-Stahlwerk in Linz und den Automobilwerken in Dingolfing (BMW), Regensburg (BMW) und Ingolstadt (Audi) sowie Schrotttransporten in Gegenrichtung.

Die als Haupt-Auftragnehmer abgelöste voestalpine-Tochter Cargo Service (CargoServ) stellt dabei unverändert die E-Lok und wurde von DB Cargo mit der Transportdurchführung auf dem österreichischen Streckenabschnitt beauftragt.

Neu ist die Zusammenführung von zwei Kontrakten:

  • Coiltransporte Linz – Ingolstadt Nord Werkbahnhof Terreno (InTerPark) und Schrott in Gegenrichtung fährt CargoServ 3 x pro Woche seit 31.03.2011. Der zunächst in Deutschland agierende Partner für betriebliche Durchführung und letzte Meile HTRS Süd GmbH (ab 19.12.2014: N1 Rail Services Süd GmbH) gab die Geschäfte per 01.06.2016 an die Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG ab. Neu im Konzept war seit Dezember 2013 ein zusätzlicher Stopp in Regensburg, wo die erste Meile durch die Mittelweserbahn GmbH (MWB) bzw. seit 01.04.2017 durch die DB Cargo AG absolviert wird.
  • Coiltransporte Linz – Regensburg – Dingolfing sowie Schrott in Gegenrichtung fuhren CargoServ und DB Cargo seit 01.04.2017 gemeinsam.

Zu den Beförderungsmengen im Geschäftsjahr 2017/2018 nennt CargoServ:

  • Schrott- und Fertigwarentransport Ingolstadt (Start April 2011)
    Jährliches Transportvolumen: 125.000 Tonnen (Schrott) / 90.000 Tonnen (Fertigware)
  • Schrott- und Fertigwarentransport Regensburg (Start April 2013 bzw. 2017)
    Jährliches Transportvolumen: 85.000 Tonnen (Schrott) / 45.000 Tonnen (Fertigware)
  • Schrott- und Fertigwarentransport Dingolfing (Start April 2017)
    Jährliches Transportvolumen: 65.000 Tonnen (Schrott) / 96.000 Tonnen (Fertigware)
[AT] clean steel
Quelle: https://www.flickr.com/photos/148997303@N08/32302919577/

Neue Bahnlösung für Kroatien

Um die derzeitigen Herausforderungen im internationalen Güterverkehr zu bewältigen und den reibungslosen Umschlag auf die Schiene zu ermöglichen, konnte die Rail Cargo Group eine neue, direkte Verbindung von und nach Kroatien entwickeln. Somit können die Zuläufe nach Graz und Villach jeweils gebündelt und in allen Regionen in Kroatien sowie in die Gegenrichtung ohne Umwege abgewickelt werden.

Darüber hinaus bietet die neue Verbindung Anschlüsse an Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Polen und Ungarn. Individuelle Anfragen können kurzfristig gebucht und abhängig von der Nachfrage angeboten werden. Die neue Relation ermöglicht Kunden nicht nur einen schnellen Warentransport durch die verkürzte Transportdauer, sondern auch eine durchgängige und länderübergreifende Abwicklung aus einer Hand. Damit kann die Rail Cargo Group den internationalen Warenstrom aufrechterhalten und die Versorgung von und nach Kroatien auf der Schiene sicherstellen.

Im Gegensatz zum Straßengüterverkehr, welcher seit einigen Wochen von verstärkten Einschränkungen im grenzüberschreitenden Verkehr sowie von einem zunehmenden Fahrermangel betroffen ist, gibt es derzeit noch genügend freie Kapazitäten auf der Schiene. Nutzen Sie das RCG-Angebot und überzeugen Sie sich von unserer Leistungsfähigkeit!

https://www.railcargo.com/de/news/neue-attraktive-bahnloesung-fuer-kroatien