Akiem übernimmt Macquarie European Rail

Akiem Group übernimmt Leasinggeschäft für Schienenfahrzeuge der Macquarie European Rail



Akiem Group, der führende europäische Lokomotivenvermieter, gab heute die Vertragsunterzeichnung über den Erwerb des Leasinggeschäfts für Schienenfahrzeuge der Macquarie European Rail bekannt.

Die Transaktion umfasst 137 Lokomotiven im Dienste von 21 Anbietern des Fracht- und Personenverkehrs in Kontinentaleuropa und im Vereinigten Königreich, 30 elektrische Triebzüge mit Leasingvertrag an Greater Anglia Franchise im Vereinigten Königreich, 16 Diesel-Triebzüge, die von einem niederländischen Franchise-Nehmer geführt werden, sowie 110 Waggons. Die vollständige Abwicklung der Transaktion unterliegt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Seit 2016 hat Akiem Group in mehr als 200 Lokomotiven investiert, die derzeit ausgeliefert werden. Die Übergabe der letzten Lokomotive soll 2021 erfolgen. Unterstützt wurde Akiems Expansion durch die Übernahme von mgw Service im Jahre 2017, einen führenden europäischen Instandhaltungsdienstleister, die Konsolidierung eines Netzwerks lokaler Vertreter in ganz Europa sowie ein umfassendes Wartungsnetzwerk.

Durch diese Akquisition wird Akiem Group ihre Position als Marktführer auf dem europäischen Lokomotiven-Leasingmarkt durch den größten Fuhrpark Europas zu stärken. Der zusammengefasste Konzern wird ein diversifiziertes Portfolio mit über 600 Lokomotiven besitzen, die bei 65 Kunden in Kontinentaleuropa und jetzt auch im Vereinigten Königreich im Einsatz sind. Durch die Transaktion diversifiziert Akiem Group ihr Angebot, da sie sich im Leasingmarkt für den Personenverkehr positioniert und ihr Know-how ausbaut, um den Anforderungen von Betreibern und Verkehrsbehörden in ganz Europa und insbesondere Frankreich zu entsprechen.



Vorstandsvorsitzender Fabien Rochefort dazu: "Die Übernahme des Leasinggeschäfts für Schienenfahrzeuge von Macquarie European Rail ist ein weiterer Meilenstein der europäischen Expansion von Akiem. Ermöglicht wurde dieser Schritt durch unsere effiziente neue Finanzierungsplattform, deren Implementierung vergangenen September abgeschlossen wurde. Wir freuen uns, die MER-Teams in unserem Unternehmen willkommen zu heißen. Unser Hauptziel ist ein verbesserter Kundenservice mit breiterem geografischem Wirkungsbereich und einem umfassenden Portfolio von Schienenfahrzeugen und Dienstleistungen. Außerdem stellt die Übernahme dieses ersten Personenzugs-Portfolios eine Gelegenheit dar, unsere Marktpositionierung in der Finanzierung von Personenzügen in Europa zu beschleunigen, speziell vor dem Hintergrund der Liberalisierung des französischen Schienenpersonenverkehrs."



Zu den Beratern der Akiem Gruppe zählten Nomura als M&A-Advisor, Crédit Agricole CIB als alleiniger Arranger der Finanzierung und Hogan Lovells als Rechtsberater bei der Transaktion.

Über Akiem Group

Akiem Group ist einer der führenden europäischen Anbieter von Lokomotiven-Leasing und damit verbundenen Services in Europa. Mit über 430 Lokomotiven ist die Akiem-Gruppe in allen wichtigen Ländern Kontinentaleuropas aktiv und erzielt einen Umsatz von über 150 Mio. Euro. Das Unternehmen hat mehr als 50 Kunden, die im Bereich des Fracht- und Personenverkehrs tätig sind. Akiem Group umfasst mgw Service, ein europäisches Unternehmen, das sich auf die Instandhaltung von Schienenverkehrstechnik spezialisiert hat. Knapp 170 Akiem-Mitarbeiter sind in erster Linie in Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien, Ungarn und Polen basiert. Akiem Group engagiert sich stark für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und hat im Rahmen dieses Engagements Green Notes mit externer Zertifizierung der Climate Bond Initiative zugunsten ihrer bestehenden Finanzierungsplattform herausgegeben.

Akiem Group befindet sich im Besitz der SNCF-Holding TLP und eines von DWS verwalteten Fonds ("DWS"), eines weltweit im Infrastrukturbereich tätigen Vermögensverwalters.

Captrain verliert Stahltransporte

Stahltransporte Mülheim-Styrum (Hub) [DE] – Duisburg-Wedau [DE] – Kijfhoek (Wagentausch mit Ast nach Moerdijk (Wuppermann)) – Antwerpen-Schijnpoort (Wagentausch mit LINEAS und Übergabe an Fret SNCF) [BE] – Valenciennes [FR]; betriebliche Verantwortung Venlo – Roosendaal und Personalgestellung Mühlheim [DE] – Antwerpen [BE]

Deutschlandzulassung Euro Dual da!

Ab Montag Blankenburg Richtung Lausitz

Havelländische Eisenbahn AG

  1. Februar um 18:43 ·

Gute Nachrichten zum Wochenende 🎉
Wir haben Post vom Eisenbahnbundesamt bekommen. Die Zulassung der Eurodual Lokomotiven wurde am Mittwoch erteilt.
Somit können wir nun mit dem Belastungstest in unseren Bestandsverkehren beginnen.

Mein Premierenbild der Eurodual: HVLE 159 001 mit Kalkzug von Blankenburg (Harz) nach Salzgitter-Beddingen bei Langenstein | 22.02.2020

Gepostet von Sebastian Bollmann am Samstag, 22. Februar 2020

Bundesrat beschließt neues GVFG

Der Bundesrat hat heute mit seiner finalen Zustimmung zum Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) auch die Neuaufnahme von Elektrifizierungsvorhaben der Eisenbahn als Fördertatbestand in diesem Gesetz beschlossen. Der Branchenverband VDV begrüßt die Verabschiedung des GVFG und die damit verbundene Erweiterung des Förderkatalogs. Der Verband veröffentlicht parallel dazu seine aktualisierten Vorschläge zur weiteren Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken in Deutschland. „Die Elektrifizierung von Eisenbahnverkehr führt zu mehr Stabilität und Flexibilität im Schienennetz und unterstützt die Verlagerung auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene. Daher begrüßen wir diese Erweiterung der Fördertatbestände im GVFG ausdrücklich“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Der VDV hat passend hierfür sein Sonderprogramm zur Finanzierung von Elektrifizierungsvorhaben und Hybridlösungen im Eisenbahnnetz komplett überarbeitet und aktualisiert. Darin enthalten sind konkrete Vorschläge für insgesamt 8.093 Kilometer des derzeit aktiven Streckennetzes, wo eine Elektrifizierung mit Oberleitungen aus Branchensicht sinnvoll wäre. Hinzu kommen Vorschläge für 4.251 Kilometer, die sich nach Ansicht des VDV und seiner Mitglieder für einen vollelektrischen Hybridbetrieb mit einer Mischung aus Oberleitungs- und Speicherbetrieb (Akku) eignen würden. „Damit wäre elektrischer Personen- und Güterverkehr auf 86 Prozent des heutigen Schienennetzes möglich. Auf diesem Netz finden 99 Prozent der Verkehrsleistung statt. Der Eisenbahnbetrieb wäre damit nahezu vollelektrisch“, so Wortmann abschließend.

Weitere Informationen: VDV-Positionspapier „Voll elektrisch – Sonderprogramm zur Finanzierung von Elektrifizierungsvorhaben und Hybridlösungen

In die Verlängerung: LogServ bildet ÖBB-Lokführer aus

Nachdem im Vorjahr erstmals 40 ÖBB-Mitarbeiter in zwei Kursen zu Lokführern ausgebildet wurden, geht die Zusammenarbeit zwischen ÖBB und der LogServ Verkehrsakademie nun in die Verlängerung: Kürzlich wurde eine Rahmenvereinbarung für ein Jahr − mit Verlängerungsoption auf drei Jahre − unterzeichnet, die den Abruf mindestens eines Kurses vorsieht.

Da die ÖBB den hohen Ausbildungsbedarf für Lokführer nicht mit eigenen Ressourcen abdecken konnte, wurde 2019 im Rahmen einer österreichweiten Ausschreibung auf externe Anbieter zurückgegriffen. Die LogServ Verkehrsakademie qualifizierte sich damals mit einem Ergebnis von 92,5 % aller möglichen Punkte als bester Schulungs-Anbieter.

Das nach genau festgelegten Kriterien entwickelte Schulungskonzept ist fachlich auf höchstem Niveau und integriert sich nahtlos in das Ausbildungssystem der ÖBB. Während LogServ in den Lehrgängen mit je 20 Teilnehmern die theoretische Ausbildung der Kandidaten vornimmt, führen die ÖBB den praktischen Teil durch.

Partnerschaftliche Weiterentwicklung

In vier Modulen werden die Teilnehmer in den Bereichen „Europaweite Fahrerlaubnis“, „Zugfahrten“, „Verschubfahrten und Nebenfahrten“, sowie „Besonderheiten und Störungen“ von erfahrenen Instruktoren der LogServ-Verkehrsakademie unterrichtet, je nach Modul auch in Kleingruppen. Als praxisnahe Modelle dienen die Fahrzeuge in der Lok-Werkstätte. Alle Prüfungen nehmen Ausbildner der ÖBB ab.

Jeweils zwischen den Theorieblöcken findet die praktische Schulung statt. Nach insgesamt 41 Wochen schließen die Kandidaten ihre Lokführer-Ausbildung ab.

4 x 700 m für RoRo in Koper

Few days ago we finished the construction of the additional railway access for the Car and RO-RO terminal. The railway lines are routed to the second largest storing area for cars in the port. The investments consists of four 700 meters long lines with dedicated loading/unloading ramps for vehicles. The new facility will shorten distances between storage areas and train loading points, while improving productivity of rail operations.