Nach dem Konkurs der IMS CARGO Austria GmbH hat deren CSO den Intermodalbereich verlassen: Ing. Mario Gruber ist seit Juni 2020 Geschäftsführer der wien invest Immobilienbeteiligungen GmbH. Gruber war von Juni 2008 – Mai 2020 CSO des Intermodaloperateurs.
Helrom: Testzug Düsseldorf – Wien
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16.6. Kam jetzt mit 187.346 + 193.615 (kalt) und fünf Sdmrs-Wagen (türkischer Hersteller Gökyapı) nach Wien
Die am 17.04.2018 ins Handelsregister eingetragene Helrom GmbH, ein Tochterunternehmen der am 24.12.2015 in London gegründeten Helrom Limited (im Namen Helrom stecken die drei Anfangsbuchstaben des Nach- bzw. Vornamens der beiden Gründer Keith Heller und Roman Peter Noack), baut gerade ein intermodales Bahnsystem für den Transport von nicht-kranbaren Sattelaufliegern auf. Es sollen tägliche Zugverbindungen angeboten werden, welche gestützt auf ein neues automatisches Hydraulikverladesystem die Standorte der Lkw-Hubs in Europa verbinden.
Die „HELROM Trailerbahn“, eine Innovation im Schienengüterverkehr für alle Straßentransportunternehmen, ist eine patentierte, horizontale Schienenwagen- und Terminaltechnologie, die ein einfaches Be- und Entladen eines Wagens mit einer Lkw-Zugmaschine ermöglicht. Die Abholung und Zustellung von Sattelaufliegern zum Terminal soll nach Belieben der Lkw-Kunden unabhängig vom Zugfahrplan (Lieferung des Trailers bis eine Stunde vor Abfahrt des Zuges) möglich sein. Zum Laden und Entladen werden außer einem Gleis keine zusätzliche Terminalinfrastruktur benötigt. Diese zuvor als Megaswing-Konzept bezeichnete Technologie wurde vom schwedischen Waggonbauer Kockums entwickelt, die ersten dafür speziell entwickelten Wagen der Gattung Sdgnss erschienen 2010.
Das System ist im regulären Betrieb bereits in Schweden im Einsatz. Zusammen mit der WienCont, Betreiberin des trimodalen Containerterminals am Wiener Hafen Freudenau und außerdem im Containerhandel sowie in der Containerreparatur tätig, ist die Aufnahme von Regelverkehren auf der Achse Duisburg – Wien Freudenau Terminal 2 2020 geplant. Helrom will dafür eigene Waggons und das eigene Eisenbahnverkehrsunternehmen nutzen, während WienCont den Part als offizielle Außenstelle im Osten Österreichs und den Umschlag im Hafen Wien Freudenau übernehmen soll.
Getreidezug „RWA 50“ geht auf die Reise
Am 9. Juni 2020 wurde aus den Silos der Lagerhäuser Ernstbrunn, Wetzleinsdorf und Rückersdorf ein Zug mit Weizen für Italien verladen. Seit dem Start des neuen Bahnlogistikkonzeptes im Jänner 2018 ist dies bereits der 50. Zug.
Die Getreidezüge laufen im Auftrag der Raiffeisen Ware Austria (RWA) regelmäßig. Qualitätsweizen aus dem Weinviertel rollt ab den Zugbildebahnhöfen Korneuburg, Mistelbach, Zellerndorf und Süssenbrunn in Ganzzügen nach Italien.
Folgende Partner arbeiten in dieser Transportkette partnerschaftlich zusammen, damit die Züge pünktlich unterwegs sind: VTG Rail Logistics Austria sorgt für ausreichend Waggons, Wiener Lokalbahnen Cargo fährt die Ganzzüge in Österreich und übergibt sie an InRail S.p.A. für die Traktion in Italien.
Ergänzend dazu organisiert regiobahn/Grampetcargo die „erste/letzte Meile“. Damit ist Beistellung und Abholung der Waggons bei den Silos der Lagerhäuser im Weinviertel gemeint. Insgesamt konnten mit den 50 Zügen bisher 1.000 Waggons mit 57.000 Tonnen Weizen aus dem Weinviertel auf der umweltfreundlichen Schiene nach Italien transportiert werden.
MMV Rail Austria vor Verkauf?
MMV Rail Austria steht angeblich vor Verkauf.
Neuer Betriebsleiter in der Geschäftsstelle Wien
Seit 01.06.2020 ist Wolfgang Simetsberger als Betriebsleiter bei der Lokomotion Austria Gesellschaft für Schienentraktion mbH tätig. In dieser Position trägt er die Verantwortung für das operative Geschäft der Lokomotion Austria. Der gelernte Diplom-Ingenieur sammelte als Betriebsleiter bereits umfangreiche Erfahrung bei diversen Eisenbahnverkehrsunternehmen, zuletzt bei der Swietelsky-Tochter Rail Transport Service GmbH.

Licenses: June 2020
EP Cargo a.s. has now received a license for Hungary, in addition to safety certificates in the Czech Republic, Slovakia, and Poland. Valid from June 5, 2020, to October 12, 2020. The short validity period is due to the uniform expiration date for all of the company’s certificates.
Operail Finland Oy had only received its railway operator license in May 2020; now it has been granted the single safety certificate for Finland—valid from June 1, 2020, through May 31, 2025.
The French company Transifer SAS has been granted a license extension in the form of a single safety certificate valid from June 3, 2020, through June 3, 2025.
In addition to Hungary, Slovakia, the Czech Republic, Croatia, and Romania, the CER Cargo Group can also operate its own services in Austria. CER Hungary Zrt. was granted a Part B safety certificate for the network there, valid from June 3, 2020, to November 30, 2021.
Shortly before its expiration on July 1, the safety certificate (Part A) of the Swedish company ProTrain Trafik AB was renewed. The new validity period is from June 5, 2020, to June 4, 2025.
Metrans Rail (Deutschland) GmbH (MTRD), based in Leipzig, received a safety certificate (Parts A and B) valid from June 5, 2020, through June 4, 2025, for rail freight transport in Germany.
Following Track Tec Rail in April 2020, the safety certificate—Parts A and B for Poland—for the sister company Track Tec Logistics Sp. z o.o. was also extended ahead of schedule. The new validity period is from June 29, 2020, to June 29, 2025.
Shortly before its safety certificate was set to expire, ferrotract SAS received a single safety certificate for France—valid from June 19, 2020, through June 19, 2025.
DB Cargo Polska SA may continue to operate under its own license. The Part A+B safety certificates have been renewed and are now valid from June 12, 2020, through June 12, 2025.
The Hungarian company Komplex Rail Kft. now holds a license for Slovakia, in addition to those it already holds for Hungary and the Czech Republic. The safety certificate is valid from June 15, 2020, through March 29, 2021.
Crossrail Benelux NV's safety certificates have been extended by two years: The A certificate is now valid through October 19, 2022, and the B certificate through April 9, 2023.
The newly established company EVM Rail S.r.l. has received a single safety certificate for Italy, valid from June 29, 2020, through June 28, 2025.
The Lithuanian railway company AB LG Cargo received a B certificate for Poland—valid from June 23, 2020, to June 23, 2025.
Shortly before the A certificate expired, Pol-Miedź Trans Sp. z o.o. received new licenses for Poland. The A and B certificates are valid from June 5, 2020, through June 5, 2025.
The A certificate held by the Polish freight railway Torpol SA since 2015 has been renewed. The new validity period is from June 12, 2020, to June 12, 2025.
The license held by duisport rail GmbH for the Netherlands has also been extended. However, instead of a B certificate, the company now holds an ERA SSC valid from June 23, 2020, to June 22, 2025, covering the entire network except for the HSL Süd. “Compared to the exclusively national option, this wasn’t exactly ‘cheap,’ so it would be nice if we could recoup the costs through corresponding operations. But it will essentially serve as a ‘better backup,’ since we’d prefer not to compete with any of our partners in or around Duisburg whenever possible.” Railexperts operates the control center for duisport rail in the Netherlands.
SAFETY CERTIFICATE – PART B
Safety Certificate confirming acceptance of the provisions adopted by the railway undertaking
to meet specific requirements necessary for safe operation on the relevant network in accordance
with Directive 2004/49/EC and applicable national legislation – Part B
Certificate – Part A
CZ1220200017
EU IDENTIFICATION NUMBER CZ1220200017
- CERTIFIED RAILWAY UNDERTAKING
Legal name: WYNX Pool s.r.o.
Railway undertaking name: WYNX Pool s.r.o. Acronym: WYNX
National registration number: 07995911 VAT No.: CZ07995911 - CERTIFICATE ISSUING ORGANIZATION
Organization: Rail Authority
Country: Czech Republic - CERTIFICATE INFORMATION
This is a
- new certificate Check
- renewed certificate Check
- update/amend certificate Check
EU Identification Number
of the previous certificate:
Valid from: 6/1/2020 to: 5/31/2025
IMS CARGO Austria insolvent
Am 03.06.2020 wurde das Konkursverfahren (Insolvenznummer 176255) über das Vermögen der IMS CARGO Austria GmbH in Wien eröffnet. Geschäftsführender Alleingesellschafter ist Dr. Wolfgang Tomassovich.
„Die vorherrschenden Marktbedingungen sowie weitere, durch uns nicht weiter beinflussbare Faktoren, lassen uns aber leider keine andere Wahl, als den Geschäftsbetrieb der IMS CARGO Austria mit 03.06.2020 einzustellen. Dieser Schritt betrifft lediglich die IMS CARGO Austria, alle anderen Unternehmen der IMS-Gruppe sind davon nicht betroffen und üben ihre Geschäftstätigkeit weiter aus.“
IMS wurde 1993 mit Sitz in Wien gegründet und ist mit Niederlassungen in Österreich, Deutschland, Slowakei, Ungarn, Spanien und Portugal als intermodaler Full Service Provider am Markt tätig. Die Bestmarke wurde 2014 mit 216000 TEU und einem Umsatz von 48,2 Mio. EUR erreicht.
IMS mit DB Schenker statt TX Logistik
Januar 2015 | Redaktion
Nord-Süd Seit 01.01.2015 werden
die Intermodalzüge Hamburg / Bremerhaven – Enns / Wien der IMS Cargo
Austria nach sechs Jahren der Zusammenarbeit nicht mehr von TX Logistik
gefahren….
- IMS CARGO Germany GmbH, Hamburg
- IMS CARGO Slovakia s.r.o., Bratislava
- IMS CARGO Hungary Kft. , Budapest
- Intercontainer Iberica S.A.
Meilensteine
Seit 27 Jahren bieten wir Serviceleistungen im kombinierten Verkehr.
Zeit, um einen kurzen Rückblick zu machen.
1992
// Unternehmensgründung
1993
// Aufnahme des operativen Betriebes
1994
// Spezialisierung auf den kombinierten Verkehr
1994
// Strategische Allianz mit Ökombi
1996
// Erste Ganzzüge werden zwischen Hamburg/Bremerhaven nach Wien gefahren
1998
// Der erste Ganzzug von den deutschen Seehäfen nach Wolfurt wird von IMS in Betrieb genommen
1999
// Inbetriebnahme unserer selbst erstellen Software für die Abbildung intermodaler Ladungen – CargoCare
// Track and Trace geht online
2003
// Gründung der Niederlassung Wien Freudenau
// Implementierung neuer Funktionen zur automatisierten Zugsbildung in CargoCare
2004
// Umstellung der ersten Containerzüge auf private Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)
// Auflösung der Allianz mit Ökombi und daraus resultierend der Wegfall einiger Zugsverbindungen
// Gründung der Niederlassung Bergheim
2006
// Ankauf der ersten Sattelzugmaschine samt Slider chassis
2007
// Gründung der Niederlassung in Hamburg
2009
// Gründung der Niederlassung in der Slovakei
// Gründung der JKT GmbH
// Durch die gloabe Finanzkrise merklicher Rückgang des Transportvolumens
2010
// Gründung der Niederlassung in Polen
// Rebranding und Implementierung der neuen Corporate Identity
// Der Umsatz überschreitet erstmalig die 50 Mio. EUR Marke
// Erstmalig werden mehr als 100.000 TEU transportiert
2011
// Übernahme der Mehrheit an der Interlogistik Budapest sowie Umfirmierung in IMS CARGO Hungary Kft.
// Übernahme der Business Unit West der insolventen Intercontainer-Interfrigo S.A. und Umfirmierung in IMS RAIL SWITZERLAND AG
// Übernahme von Anteilen an Modal Link
// Aufnahme von Ganzzugsverbindungen zwischen Frenkenforf und Rekingen nach Rotterdam und Hamburg/Bremerhaven
// Gründung der Niederlassung in Landshut
// Anmietung der ersten eigenen Waggons (Containertragwagen)
2012
// Neue Webdienste gehen online (Auftragsübermittlung, Offertsuche,….)
// Gründung der IMS Holding GmbH als Beteiligungsunternehmen
// Antrag auf AEO-Zertifizierung
2013
// Die erste Kontinentalverbindung startet (Frenkendorf – Melzo)
// Gründung der Niederlassung in Brüssel
// Übernahme der Mehrheit an der Intercontainer Ibèrica S.A.
// Gründung der Niederlassung in Rotterdam
// Neuer Rekord mit 170.000 transportierten TEU
2014
// Start der neuen Zugsverbindung zwischen Wolfurt und Rotterdam/Antwerpen/Zeebrügge
// Das abgewickelte Volumen überschreitet erstmalig die 200.000 TEU Grenze
2015
// Start der neuen Zugsverbindung zwischen Wien und Sporpon/Budapest
2017
// IMS CARGO Austria wurde AEO zertifiziert
Die IMS Cargo Schweiz hat ihr Engagement als Zugbetreiber auf dem Korridor Rotterdam–Schweiz am 19.09.2016 beendet und ist seitdem nur noch als Vermarktungsorganisation auf bestehenden Zügen tätig.
Zug nach Weil an Contargo
Die Relation Rotterdam–Weil am Rhein wird durch den vorherigen IMS-Kunden Contargo weitergeführt, der das bisherige Produktionskonzept mit dem Hub Duisburg, der Nutzung von Distri-Rail-Zügen nach Rotterdam und LTE Netherlands-Traktion südlich Duisburg übernahm. Für die Intermodaltochter der Rhenus-Gruppe, die in Basel auch ein trimodales Terminal betreibt, ist dies ein Zugewinn: Bisher umfasste der Fahrplan pro Woche drei Bahnabfahrten nach Rotterdam und drei nach Antwerpen. Jetzt fährt Contargo per Bahn sechsmal pro Woche nach Rotterdam und dreimal nach Antwerpen zusätzlich zu den Binnenschiffslinien in diese Seehäfen.
Swissterminal gründet Operator
Um die Anbindung des Terminals Frenkendorf sicherzustellen, hat der dortige Betreiber Swissterminal am 21.09.2016 eine Tochtergesellschaft gegründet. Damit startet Swissterminal nach sechs Jahren wieder mit eigenen Transporten. Die u.a. von Roman Mayer als Präsident des Verwaltungsrates geleitete Schweizerzug AG kauft die Traktion der seit 04.10.2016 dreimal wöchentlich verkehrenden Zugpaare unverändert bei BLS Cargo ein, die in Deutschland mit Hector Rail kooperiert. In Duisburg bestehen ebenfalls unverändert Anschlüsse u.a. an die Züge der Distri Rail nach Rotterdam.
Ex ICF West mit Veränderungen
Die ehemalige business unit „West“ der liquidierten Staatsbahntochter ICF Intercontainer Interfrigo hat eine Reihe von Umstrukturierungen hinter sich. War bei der Übernahme 2011 zunächst eine Beteiligung der niederländischen VeKa Group angedacht, blieb es aber nachgängig wegen unterschiedlicher Meinungen, was die Struktur und die Finanzierung anging, bei einer reinen Beteiligung des Intermodaloperateurs IMS von Wolfgang Tomassovich (siehe Rail Business 16/11). 2015 tauschte IMS das Management des Schweizer Ablegers aus: Mitte des Jahres übernahm Marc Hunziker das Ruder von Gründungsgeschäftsführer Enrique Rivas, der IMS Ende 2015 verließ. Für 2016 proklamierte der Operator einen Ausbau des Geschäftes der Schweizer Filiale und hatte per April 2016 die Abteilung für Auftrags- und Datenerfassung in Basel aufgelöst und aus Kostengründen am Standort der Muttergesellschaft in Wien zentralisiert (Rail Business 21/16). Geschäftsführer Marc Hunziker und der seit 2012 amtierende Leiter Operations, Holger Renko, haben IMS Rail Switzerland im Juli 2016 verlassen.
IMS Schweiz verändert Produktion
In den zurückliegenden Monaten hatte IMS bei den Schweizzügen mehrfach das Produktionskonzept geändert. Im Herbst 2015 wurde „in gegenseitigem Einvernehmen“ der Traktionär gewechselt: Statt der seit 2011 amtierenden ERS Railways zogen fortan Loks der LTE Netherlands die Züge auf dem nördlichen Abschnitt bis Basel, wo BLS Cargo übernahm. (Rail Business 42/15). Hinter vorgehaltener Hand hatten damals Brancheninsider ausbleibende Zahlungen der IMS als Trennungsgrund genannt.
De Boom sieht sich als Opfer
Mit Wirkung zum Dezember vergangenen Jahres wurde die „de Boom groep“ von Eric van Wijngaarden in die Züge involviert. Über deren EVU-Sparte Trainservices wurde fortan die Hafenumfuhr in Rotterdam realisiert, die Tochter Wagon Care übernahm das Waggonmanagement – zuvor hatte IMS die Wagen bei AAE eingekauft. Die Partnerschaft von IMS und de Boom war nach Aussage des Auftragnehmers klar geregelt und ent hielt entsprechende Vertragspassagen zu Pünktlichkeit und Waggonverfügbarkeit. Die IMS erwiderte, dass gar kein gültiger Vertrag existiere, da eine im Namen der IMS Schweiz agierende Person nicht vertretungsberechtigt gewesen sei. Wie van Wijngaarden im Gespräch mit Rail Business berichtete, setzte IMS im März die Zahlungen ohne konkrete Benennung von Mängeln aus und kündig te die Vereinbarung unter Nennung von „falschen Gründen“ innerhalb von zwei Wochen im Mai. IMS entgegnete, dass sich bereits im Februar gezeigt habe, dass das angedachte Konzept nicht funktioniere und durch massiven Waggonausfall Mehrkosten in sechsstelligem Volumen aufgelaufen seien. Laut IMS-Chef Tomas sovich hätte van Wijngaarden mehrere Angebote abgelehnt. Der niederländische Unternehmer griff im Gegenzug zu harten Mitteln: Er setzte zwei beladene Züge im Hafen von Rotterdam fest und forderte die Begleichung von Rechnungen in sechsstelligem Umfang. Da auch weitere Gespräche scheiterten, will der De Boom-Chef nun gerichtlich gegen seinen ehemaligen Auftraggeber vorgehen. „Ich muss auch für unsere Lieferanten kämpfen.“ sagte van Wijngaarden im Gespräch mit Rail Business. Die Drohungen des Unternehmers verpufften aber wirkungslos als LTE Netherlands nach Genehmigung durch den Infrastrukturbetreiber ProRail die Wagen von durch Trainservices angemieteten Gleisen abfuhr. Die Schwester LTE Netherlands des IMS-Großkunden Contargo übernahm seitdem neben der Langstreckentraktion auch den Rangierdienst im Rotterdamer Hafen. IMS griff seit Mai auf Wagensets der Distri Rail zurück, mit denen seit August 2016 eine Kooperation bestand: Statt einer durchgehenden Führung bis Rotterdam endeten die IMS-Züge fortan in Duisburg. Zwischen dem Ruhrgebiet und dem Seehafen Rotterdam wurden die Container seit der Umstellung auf Zügen des Kooperationspartners Distri Rail befördert, der zwölf Umläufe pro Woche zwischen den beiden Hubs anbietet. Hintergrund dieser Maßnahme waren nach IMS-Auskunft die massiven Probleme an den Terminals in Rotterdam, die sich seit Einführung der Solas-Richtlinie weiter verschärft hatten und Durchlaufzeiten von bis zu 20 Stunden verursachten. Das Angebot der Distri Rail ermöglichte außerdem die effiziente Bedienung der zahlreichen Rotterdamer Umschlaganlagen, was bei eigenen Zügen nach Rotterdam zeit- und ressourcenseitig nach IMS-Auskunft nicht mehr abbildbar war (Rail Business 31 und 32/16). RB (ri) www.contargo.net www.schweizerzug.com
nothegger wechselt zu ÖBB
ex TX
Sehe ich das richtig dass Hannover – Kassel – Verona im Mai eingestellt wurde, da Kassel – Verona (nothegger) zur Rail Cargo Group abgewandert ist?
KV-Transporte Verona (IQE) [IT] – Kassel (GVZ) – Hannover-Linden Ubf (DUSS); 3 x pro Woche seit November 2011, seit 20.04.2013 von Kassel bis Hannover verlängert und 5 x pro Woche; Zustellung ab Kassel Rbf durch HLB Basis AG
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?006,9328544,9329705#msg-9329705
Euro Dual Tests Österreich
Seit 19.05.2020 absolviert eine Stadler Euro Dual (159 207) der European Loc Pool AG (ELP) Testfahrten in Österreich. Die Zulassung der Loktype in Österreich wird bis zum viertel Quartal 2020 erwartet.
TransFER Wolfurt–Rotterdam to Include a Stop in Switzerland
Rail freight transport from Rotterdam (APMT II, ECT Delta, Wuppermann) to Wolfurt [AT]; 3 times a week since January 2018, with operational responsibility extending to Kufstein [DE] on behalf of Rail Cargo Operator – Austria GmbH; since October 16, 2018, also including a branch line to Moerdijk (Wuppermann)
Since May 8, on Fridays from Rotterdam
Railway Service Provider, LLC (EDG)
With a new route for our direct connection between Wolfurt and Rotterdam, we are now also connecting Frenkendorf in Switzerland to our intermodal network, thereby expanding our multimodal logistics services.

Wolfurt is not only of great importance to Vorarlberg’s strongly export-oriented economy. Austria’s westernmost terminal is a hub for the entire Lake Constance region—and, even more so, for all of Europe. The Wolfurt freight center, the starting point for high-frequency TransFER connections, provides direct transport links to the northern ports of Hamburg and Bremerhaven, as well as to the Dutch port of Rotterdam, one of Europe’s most important transportation hubs.
Effective immediately, we are now offering an additional stop in Frenkendorf, Switzerland, as part of our TransFER Wolfurt–Rotterdam service. Two round trips will operate as usual from Wolfurt via Kufstein to Rotterdam and back. We will also operate an additional round trip from Rotterdam via Frenkendorf to Wolfurt. Loading and unloading facilities are available in Frenkendorf. This allows us to transport cargo from Frenkendorf to Wolfurt, where we connect to our extensive freight transport network. This creates connections to the Adriatic ports of Koper and Trieste, as well as a direct link to intercontinental cargo flows to the bimodal Bilk Terminal, Hungary’s largest terminal in Budapest. The goal is to expand the TransFER Wolfurt–Rotterdam service to four routes with two stops in Frenkendorf.




